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Ayurveda Parkschlösschen

Das Wunder vom Ayurveda Parkschlösschen

By 4. Dezember 2016 Deutschland, Popular Posts, Unterwegs, Wohlfühlen

Wie geht das, etwas Unerklärliches in Worte zu fassen? Selten ist mir das Schreiben so schwer gefallen wie nach meinem Besuch im wundervollen Ayurveda Parkschlösschen. Es hat etwas mit mir gemacht, was ich schwer erklären kann. Ein Versuch.

Alles begann mit einer Email im April. Ob ich nicht für ein paar Tage in das Ayurveda Parkschlösschen kommen und darüber schreiben wollte? Wie bitte?! Das Parkschlösschen ist für mich so etwas wie der Inbegriff von Ayurveda in Deutschland. Wenn Ayurveda in Deutschland, dann dort!

Nie im Leben hätte ich gedacht, dass mir meine „kleinen“ Lieblingsflecken diesen Traum einmal erfüllen würden. So ist es aber gekommen und allein das ist unglaublich.

Ayurveda Parkschlösschen Traben-Trarbach - Lieblingsflecken

Darum heisst es Parkschlösschen: Park um das Schlösschen herum

Wunder im Ayurveda Parkschlösschen

Eigentlich sollte ich schon im Sommer kommen, zu der Zeit, wenn im Parkschlösschen normalerweise einmal nicht alle Zimmer belegt sind. In diesem Sommer kam aber alles anders und mein Besuch verschob sich auf den November. Damals dachte ich: schade, aber es wird für etwas gut sein. Heute weiß ich, dass meine Tage im Parkschlösschen zu keinem besseren Zeitpunkt hätten stattfinden können. Ich habe sie gebraucht, diese reinigende Auszeit, auch wenn mir das vorher kaum bewusst war.

Traben-Trarbach ist das, was man idyllisch und typisch deutsch nennt: ein herrlich verwunschener Weinort direkt an der Mosel mit trutzigen Fachwerkhäusern und Kopfsteinpflasterstrassen. Ruhig ist es im November, bloss wenige Ausflügler verirren sich im Moment hierher.

Der Rest der Welt kann draußen bleiben

Nur ein gußeiserners Tor und eine dicke, von Bäumen und Pflanzen umrankte Steinmauer trennen das Ayurveda Parkschlösschen von der Außenwelt, doch gefühlt liegt es in einem anderen Universum.Ein bisschen erinnert es mich an ein verwunschenes Märchenschloss samt Zaubergarten. Es ist später Nachmittag und der Tag neigt sich dem Ende zu. Aus der Ferne höre ich ein „huhu, huhu“.  Ist das etwa eine Eule?

Vor dem Haupthaus, einer Jugendstilvilla aus dem beginnenden 20. Jahrhundert, plätschert ein Flüsschen vor sich hin und von drinnen fällt warmes Licht durch die Scheiben. Der Ort strahlt etwas Beruhigendes aus, so als würde er Schutz bieten vor etwas, egal was das ist. Es ist ein Gefühl von  Geborgenheit, das sich ausbreitet, noch bevor man den ersten Schritt hinein gemacht hat. Merkwürdig, denke ich, und schaue fragend in die meterhohen Wipfel der Bäume, die mit Sicherheit mehr als Hundert Jahre auf dem Buckel haben. Frieden.

Ayurveda Parkschlösschen Traben-Trarbach - Lieblingsflecken

Buddha und ich

Vom Badehaus zum Ayurveda-Mekka in Deutschland

Mein Zimmer mit der Nummer 411 liegt im 4. Stock des Haupthauses. Von meinem Eckbalkon blicke ich auf den gegenüberliegenden Hang und den später hinzu gekommenen Trakt, der das Thermalbad, die Physiotherapie-, Yoga- und die Anwendungsräume beherbergt.

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Ich sitze beim Abendessen mit Martina Trautner, die seit mehr als 20 Jahren Teil des Parkschlösschens ist und sich sich keinen schöneren Arbeitsplatz vorstellen kann.

Ayurveda Parkschlösschen Traben-Trarbach - Lieblingsflecken

So geht Dinner im Parkschlösschen

Sie erzählt mir von der Geschichte des Hauses, die zu Beginn des 2o. Jahrhunderts begann, als Traben-Trarbach Kur- und Heilort wurde. Die heutige Inhaberfamilie Preuß hat den Ort Anfang der 90er Jahre entdeckt, ihn aus dem Dornröschenschlaf erweckt und zu dem gemacht hat, was er heute ist. Sie erzählt von den Anfängen des Ayurveda in Deutschland und dem Traum, die Jahrtausende alte Heilmedizin aus Indien in der Heimat zugänglich und salonfähig zu machen.

Martina Trautner sagt, dass das Parkschlösschen etwas mit den Gästen machen würde. Sie könnte das auch nicht so genau erklären, aber es wäre so. Ich schaue sie ein wenig zweifelnd an. Erst später begreife ich, wie Recht sie damit hat.

Das Geheimnis des Ayurveda Parkschlösschens

Ich habe mich gefragt, was es denn nun eigentlich ist, das das Schlösschen so besonders macht. Ist es das einzigartige, von Harmonie und liebevollem Umsorgen geprägte Ambiente? Sind es die kleinen Aufmerksamkeiten wie die frischen Blumen, die auch im November noch auf den Tischchen auf der Terrasse stehen?

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Blumen im November

Sind es die Menschen, die ihren Job ganz offenbar lieben und jedem einzelnen das Gefühl geben, hier zu Hause zu sein? Liegt es an der wohltuenden Küche, die bis auf Ghee und Honig mit rein veganen und überwiegend regionalen Produkten auskommt? Macht es tatsächlich einen Unterschied, in einem Ort frei von elektromagnetischen Störungen zu sein, wie es hier der Fall ist? Liegt es daran, man sich für eine Weile komplett der Außenwelt entziehen kann? W-LAn gibt es nämlich nur auf Anfrage.

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Rezitation der Veden als Beruhigung für das Nervensystem

Was hat es mit dem hauseigenen Radiokanälen auf sich, auf denen man Mönchen dabei zu hören kann, wie sie die indischen Veden rezitieren? Je nach Tageszeit variieren sie. Die Verse auf Kanal 1 sollen zum Beispiel die Schwingung im Raum reinigen und tatsächlich ist es im Parkschlösschen Gang und Gäbe, sie für eine Nacht laufen zu lassen, bevor ein Zimmer neu bezogen wird. Vor der Bettruhe wird empfohlen, den Kanal 3 einzuschalten: ab 18 Uhr werden Veden rezitiert, die beruhigend auf das Nervensystem wirken und einen guten Schlaf fördern sollen. Und das tun sie.

Ayurveda & Co.

All das gepaart mit der Heilmedizin des Ayurveda machen vermutlich den magischen Cocktail des Parkschlösschens aus. Und natürlich bringt jeder „seins“ mit und mischt sich mit den guten Energien des Hauses.

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Das einzig Dumme an der Sache ist, dass er süchtig macht, dieser Wunder-Cocktail. In 4 Tagen Parkschlösschen kann mehr passieren als in drei Wochen Selbstfindungstrip. So jedenfalls ist es mir ergangen und ich frage mich, wann ich wiederkommen kann. Bald, soviel steht fest.

Eule mit Familienanschluss

Martina Trautner bringt mich zum Auto. „Eins muss ich noch wissen“, sage ich zu ihr. „Ist das wirklich eine Eule, die ich im Park gehört habe?“ „Aber ja“, antwortet sie lachend.“Meine Kollegin und ich haben sie Olivia getauft.“ Eule mit Familienanschluss. Normalität im Ayurveda Parkschlösschen.

 

LINKS:

Ayurveda im Parkschlösschen 

Angebote und Preise 

 

 

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5 gute Gründe für Ayurveda in Deutschland

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Ayurveda in Deutschland - Lieblingsflecken - Ayurveda Parkschlösschen

Bringt Ayurveda in Deutschland eigentlich etwas? Gibt es „echtes“ Panchakarma auch in Deutschland? Bringt das was? Und ist es nicht besser, eine Ayurveda Kur dort zu erleben, wo sie herkommt, nämlich in Indien oder auf Sri Lanka?

Ich habe den Test gemacht und durfte Ayurveda in Deutschland im wundervollen Ayurveda Parkschlösschen schnuppern.

Gibt es authentisches Ayurveda in Deutschland? Und wenn ja, wo?

Lange habe ich geglaubt, dass eine Panchakarma Kur am besten in Indien oder auf Sri Lanka stattfinden sollte. An beiden Orten habe ich sie gemacht und jedesmal bin ich absolut zufrieden zurück gekehrt. Allerdings hatte ich zu beiden Gelegenheiten etwas sehr wertvolles im Gepäck, nämlich Zeit!

1. Der Zeitfaktor

In Indien kam ich erst an, nachdem ich mich bereits 5 Tage in Singapur klimatisiert hatte. Nach der Kur hatte ich immer noch Zeit und habe die Reise im wunderschönen Luang Prabang in Laos ausklingen lassen.

Vor der Ayurveda-Kur auf Sri Lanka im letzten Jahr bin ich zuvor für eine Woche über die wunderschöne Insel gereist. Im Anschluss fehlte die Zeit und ja, diesmal hätte ich sie gebraucht, denn kurz vor der Abreise bekam ich einen fiesen Hautausschlag im Gesicht, den ich lieber vor Ort zusammen mit meiner Ayurveda-Ärztin auskuriert hätte. Zum ersten Mal dachte ich: ja, es wäre gut gewesen, jetzt noch einen Zeitpuffer zu haben – oder aber keinen Langstreckenflug mehr vor mir zu haben.

2. Nachhaltig entgiften

Meine Ayurveda Expertin Monika Leonhard aus Niederhöchstadt bei Frankfurt kennt sich seit Jahrzehnten bestens aus mit der „Wissenschaft vom Leben“. Lange Jahre ist sie nach Indien gereist und hat dort im größten Ayurveda-Zentrum Indiens, dem Atmasantulana- Village bei ihrem Lehrer Dr. Shri Balaji També gekurt und gelernt.

Inzwischen bleibt sie in Deutschland. Warum?

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Ayurveda – nur ein neuer Trend?

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Früchteparadies Sri Lanka

Klar, mit Ayurveda kann man auch abnehmen. Doch die 5.000 Jahre alte Wissenschaft aus Indien ist so viel mehr als nur ein neuer Diät-Trend.

Die Mutter der Medizin

Das Wissen über die ayurvedische Medizin soll der Legende nach von himmlischen Heilern an meditierende Asketen aus dem Himalaya weitergegeben worden sein. Das Alter der ersten schriftliche Aufzeichnungen wird auf 5.000 – 3.000 Jahre v. Chr. geschätzt. Ayurveda ist wohl die älteste Gesundheitslehre der Welt.

Ayur-veda: Die Weisheit vom langen und gesunden Leben

Ayus = Leben 

Veda = Weisheit 

„Die Mutter der Medizin“ hat das Ziel, Gleichgewicht in Körper und Geist sicher zu stellen. Die Weisen von damals haben scharf beobachtet und herausgefunden, dass der Mensch nur dann gesund bleibt, wenn er sich in Balance befindet. Wir nennen das heute, in der inneren Mitte sein. Die passende Diät im Sinne von Ernährungsweise ist dabei nur ein Teil.

Diät vom Leben

Die meisten Menschen leben heute leider ein Leben auf der Überholspur und scheren sich erst um ihre Gesundheit, wenn sie erste Anzeichen von Krankheit bemerken.

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Die Doshas und ihre Elemente

Die Elemente und die Doshas

Im Ayurveda gibt es drei Doshas oder Konstitutionstypen.

  • Vata 
  • Pitta 
  • Kapha

Die drei Doshas sind den Naturelementen Raum, Luft, Feuer, Wasser und Erde zugeordnet.

Vata – Raum & Luft

Menschen mit Vata-Dosha sind entsprechend „bewegt“  und luftig in Geist und Körper. Sie sind häufig sehr kreativ und haben tausend Ideen, mit der Umsetzung hapert es allerdings oft. Ihr Körperbau ist oft zierlich und dünn, ihr Appetit unregelmäßig, ebenso die Verdauung. Vatas können das Essen komplett vergessen und erinnern sich erst daran, wenn sie sich schlapp fühlen vor Hunger.

Vata-Typen sind schnell von Dingen begeistert und gehen mit voller Kraft ans Werk, verlieren jedoch unterwegs die nötige Energie. Sie sollten ganz besonders auf einen geregelten Tagesablauf und regelmäßige Mahlzeiten achten. (Was ihnen schwer fällt, ich weiß, wovon ich rede. 😉 )

Vata-Störungen äußern sich durch innere Unruhe, Nervosität, Sorgen, Angespanntheit und Rastlosigkeit. Im Körper zeigt sich eine Vata-Störung zum Beispiel durch knackende Gelenke, sehr trockene oder schuppige Haut, Gewichtsverlust oder Kältegefühl.

Pitta – Feuer & ein bisschen Wasser

Pitta-Typen haben eine Menge Feuer in sich, sind willensstark und gehen strukturiert zu Werk. Ihr Verdauungsfeuer, auf Sanskrit „Agni„, lodert förmlich ununterbrochen. Sie sind die klassischen Allesverwerter und werden ungemütlich, wenn sie Hunger haben. Eine Diät in puncto Essen müssen diese meistens sehr sportlich aktiven Zeitgenossen so gut wie nie halten. Ihnen würde Entschleunigung gut tun.

Ihr Körperbau ist häufig athletisch und ihre Willenskraft ausgeprägt. Pittas haben selten das Bedürfnis, Pausen einzulegen weil ihr Energielevel hoch ist.

Pitta-Störungen äußern sich in aggressivem, aufbrausendem, ungeduldigem Verhalten und Hitze im Körper. Pitta-Störungen können zu Hautausschlag, Schuppenflechte und Entzündungen führen. Sie sind anfällig für Burn-Out, da sie sich über ihre Grenzen hinaus fordern.

Kapha – Erde und Wasser

Ein Kapha Mensch genießt gern, liebt das Essen und wäre als Tier vermutlich Balu der Bär aus dem Dschungelbuch.

Kapha-Menschen wirken meistens anziehend auf andere, denn sie strahlen Ruhe und Geborgenheit aus und besitzen eine sinnliche Ausstrahlung. Ihr Haar ist meistens voll und/oder gewellt und ihr Körperbau kann, muss aber nicht kompakt sein.

Kapha-Typen verfügen über ein eher schwaches Verdauungsfeuer. Weil sie trotzdem gern essen, kann Übergewicht die Folge sein. Das stört einen Kapha jedoch nicht: er geniesst lieber als Diät zu halten und nimmt ein paar Pfunde zuviel in Kauf.

Kapha-Menschen besitzen die nötige Ruhe und Ausdauer, um auch Routineaufgaben mit Freude zu erledigen.

Kapha-Störungen zeigen sich in Antriebslosigkeit bis hin zur Lethargie, Überessen und zuviel Schlaf. Körperlich kommt es bei Kapha-Störungen zu Schleimbildung, die sich z.B. in einer Erkältung oder Nebenhöhlenentzündung äußern kann. Schleimbildende Nahrung wie Milchprodukte oder auch Bananen sollten beispielsweise reduziert werden.

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Vaza-Dosha: Wind und Raum

Prakriti – die Urkonstitution

Laut dem Ayurveda kommt jeder Mensch mit einer Ur-Konstitution auf die Welt. Auf Sanskrit heißt sie Prakriti und bleibt ein Leben lang.

Wenn die Doshas ins Ungleichgewicht geraten

Weil alles in der Natur sich ständig verändert, verändern sich auch die Gewichtungen der Doshas je nach  Lebensphase und Lebensstil. Das ist ok.

Schwierig wird es, wenn es zu Störungen kommt und der Mensch das innere Gleichgewicht dauerhaft verliert. Die Störung heisst auf Sanskrit „Vikuti„. Übersetzt bedeutet es, das, was man ausgleichen möchte. Vikuti verursacht nach der Wissenschaft des Ayurveda alle Krankheiten.

Vikuti – die Störung

In unserer heutigen Zeit geraten bei den meisten Menschen das Vata- und Pitta-Dosha ins Ungleichgewicht. Beide sind in der Regel mehr oder weniger stark erhöht. Unser von dem Streben nach immer „höher, schneller, weiter“ geprägten Zeitgeist trägt daran seinen Anteil.

Die Folgen sind empfundener Zeitmangel und daraus resultierender Stress, einhergehend mit schlechter Ernährung, Abgeschlagenheit, Antriebslosigkeit, dem Gefühl der Überforderung und im schlimmsten Fall sogar Burn-Out und depressiven Tendenzen.

Welcher Konstitutionstyp bin ich? 

Meistens finden sich Mischtypen aus zwei Doshas, seltener ist der Tridosha-Typ, bei dem alle drei Doshas gleichermaßen ausgeprägt sind.

Zur ersten Orientierung gibt es einige Online-Tests, die eine eingehende Untersuchung bei einem  ausgebildeten Ayurveda-Arzt jedoch nicht ersetzen können. Insbesondere die Zungen- und Pulsdiagnose spielen eine ausschlaggebende Rolle.

Panchakarma – die Reinigungskur im Ayurveda

Die meisten Menschen suchen einen Arzt erst dann auf, wenn sie bereits krank sind. Die ayurvedische Reinigungskurmehr dazu in meinem Artikel über Panchakarma  – nutzt Ölmassagen, Einläufe, Spülungen, Bewegung wie Yoga, Meditation und vor allem die richtige Ernährung, um das Gleichgewicht wieder herzustellen und Krankheiten zu heilen und vorzubeugen. Je nach Störung werden die Anwendungen individuell angepasst.

Ayurveda Sri Lanka Surya Lanka

Wenn schon Pillen, dann wenigstens natürlich. Kräuterschrank im Surya Lanka auf Sri Lanka

Eigenverantwortung statt Pillen schlucken

Ayurveda pocht von jeher auf die Verantwortung für das eigene Leben: Jeder ist seiner eigenen Gesundheit Schmied und hat die Aufgabe, pfleglich umzugehen mit diesem Körper, den wir für die Zeit auf dieser Erde geschenkt bekommen haben.

Ayurveda ist keine Pille, die man mal eben einwirft sondern Prävention, für die es Eigeninitiative braucht. Klingt schwierig? Ist es nicht.

Verbote? Nicht im Ayurveda!

Ein Glas Wein im Kreis von Freunden? Appetit auf Fleisch? Der Kuchen am Nachmittag? Alles gut, so lange das, was für die eigene Konstitution empfohlen wird, an allen anderen Tagen im Jahr mehr oder weniger eingehalten wird. Im Ayurveda gibt es keine Verbote und Hunger schon gar nicht.

Im Vordergrund steht – im Gegensatz zu einer Diät – immer die Lebensfreude und keine dogmatischen Regeln, die nach kurzer Zeit niemand mehr einhalten mag.

In der Küche im Ayurveda Parkschlösschen in Traben-Trarbach stand dieser Spruch von Hippokrates an der Wand:

Let good food be your medicine.

 

Ist Ayurveda nun eine Diät?

Ayurveda ist aus meiner Sicht zwar eine Ernährungsform, jedoch ganz sicher keine mit Entbehrungen verbundene Diät. Im Gegenteil macht es Spaß zu spüren, was die individuell richtige Nahrung mit einem macht. Das Tolle: Ayurveda kommt ganz ohne dogmatische Regeln aus und keiner muss Hungern. Wir sind, was wir essen.

Wer eine Ayurveda Kur machen möchte, hinterlässt mir einfach unten seine Fragen. Gerne erzähle ich Euch von meinen Erfahrungen aus Indien, Sri Lanka und Deutschland.

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Iss, was Dir gut tut!

 

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