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Als gäb’s kein Morgen: wenn die Welt still steht.

By 16. April 2016 Mind, Popular Posts, Wohlfühlen
Wenn die Welt stillsteht - LieblingsfleckenWenn die Welt stillsteht - Lieblingsflecken

Es gibt solche Momente, in denen die Welt einfach anhält. In denen die Zeit stehen bleibt, die Uhren aufhören zu ticken und nur der Moment zählt. Es sind meistens Nächte, in denen alles möglich scheint. Wie in dem Laura Brannigan Song „Self control“, der auf der Kirmes in der Raupe lief, als ich 13 Jahre alt war. „We are creatures of the night“ und keiner braucht den nächsten Tag. Es geht nur um diese eine Nacht, um die Musik, um das Tanzen, darum, die Atmosphäre aufzusaugen und niemals aufzuwachen.

Damals sagte eine Freund zu mir, wir waren in einem Club in London: „So kannst Du doch nicht weitermachen, ewig feiern und Party, das geht nicht, das ist nicht das Leben!“ Er war wütend, er hat es nicht verstanden, dass es doch geht, nicht nur mit Mitte 20 sondern auch später, wenn der Geist dazu passt. Alles kann groß und unvergesslich sein und ewig nachwirken. Wenn wir es zulassen.

Erinnerungen an das Jetzt.

Es tut so gut, sich an die schönen Momente zu erinnern, die irgendwo ganz tief innen drin abgespeichert sind, auf ewig, unverrückbar. An Momente, in denen Meer, Luft und ein wunderbar klaren Sternenhimmel alles bedeuteten. Ich tauche wieder ein in die Musik, die ich noch immer höre, ich tanze als gäb’s kein danach und unter keinen Umständen ein Morgen. Read More

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Wie modern ist eine Kneipp-Kur?

By 29. Februar 2016 Deutschland, Mind, Popular Posts, Unterwegs, Wohlfühlen

„Die beste Bewegung, die Sie hier im Haus bekommen können, ist das Treppensteigen“ rät uns Schwester Waldefried. Ja, die Nonne im weißen Nonnengewand und einer schwarzen Haube auf dem Kopf, unter der ein paar graue Haare über ihren fröhlich blitzenden Augen hervorlugen, heißt tatsächlich so. Es hat mich nach Bad Wörishofen verschlagen, Kneipp-City, der Wiege der Kneipp-Kur. Ich bin allerdings nicht zum „kneippen“ sondern zum Yoga hier, doch Sebastian Kneipp kann ich mich hier trotzdem nirgendwo entziehen. Er ist omnipräsent. Und aus meiner Sicht so zeitgemäß wie vor 100 Jahren. Read More

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Reisetyp Normtrotter. Was ist das denn?

By 12. Februar 2016 Mind, Popular Posts, Wohlfühlen
Normtrotter - Lieblingsflecken

Vor Kurzem habe ich zum ersten Mal von den „Normtrottern“ gelesen. Der Tourismus Report 2015 vom Zukunftsinstitut definiert sie darin so: „Die Sehnsucht nach dem Besonderen wird verknüpft mit dem Bedürfnis nach Sicherheit, Komfort und einer gemeinsamen Ebene zur Identifikation.“ Aha. Was es mit der gemeinsamen Ebene der Identifikation genau auf sich hat, verstehe ich zwar nicht recht, aber ich finde ich mich in dem Wort „Normtrotter“ wieder.

Mir scheint, dass ziemlich viele Menschen alles nur nicht normal sein wollen. Sie wollen anders sein, sich herausheben von der Masse und bloss nicht zum Einheitsbrei der Gesellschaft gehören. Warum eigentlich? Mir gefällt das Stück Normalität und ich habe rückblickend den Eindruck, dass ich, auch wenn ich mich zum Beispiel mit Anfang 20 anders gefühlt habe, doch nie wirklich anders war. Ich habe im Grunde genau das gemacht, was die meisten Leute in meinem Alter getan haben und in Abstufungen vermutlich immer noch tun. Eine echte Rebellin, Trendsettern oder ein Paradiesvogel, das war ich nie.

Die Welt durch die Augen eines Normtrotter

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Was ist eigentlich Reiki? Ein Selbstversuch.

By 6. Februar 2016 Mind, Popular Posts, Wohlfühlen, Yoga
Reiki - ein Selbstversuch - Lieblingsflecken

„Reiki?“ Meine Freundin schaute mich mit hochgezogenen Augenbrauen an. Sie hatte mich in die Eso-Schublade gesteckt, eindeutig. „Das willst DU machen? Also, so langsam wirst Du mir unheimlich.“ Ja, ich mir auch, denke ich. Ich, die Rationale, ständig Denkende, Überlegende, Abwägende – und Reiki.

Reiki für Anfänger

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Sich frei reisen. Geht das?

By 3. Februar 2016 Mind, Popular Posts, Wohlfühlen
Sich frei reisen. Geht das? Lieblingsflecken.

Gibt es auf diesem Planeten heutzutage eigentlich noch Menschen, die zugeben würden, dass sie nicht gerne reisen? Ist das überhaupt noch gesellschaftsfähig? Ich stelle mir die Frage ernsthaft. Gleich danach kommt die Frage: ist es denn eigentlich so furchtbar, zu Hause zu sein und: reisen wir, weil wir uns auf Reisen anders wahrnehmen als daheim? Weil wir uns dann „besser finden“? Read More

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So wird 2016! Weniger denken, einfach mal machen!

By 25. Januar 2016 Mind, Popular Posts, Wohlfühlen
So wird 2016 - Lieblingsflecken

Der Januar ist fast vorbei und der Post hätte ja schon längst online gehen können. Aber wisst ihr was? Egal! Ich stress mich nicht mehr, denn einer meiner Vorsätze für 2016 lautet:

Be as you are – and nobody else!

Außerdem, so lese ich beruhigt, beginnt das chinesische neue Jahr sowieso erst am 08. Februar. Aber dann, ja dann wird es rasant: wir starten in das Jahr des Affen, lese ich da. Zuletzt hatten wir das in 2004, just in dem Jahr, in dem Facebook online ging und unsere Welt veränderte.

Das Jahr des Affen – alles, nur nicht langweilig!

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Und tschüss, 2015!

By 31. Dezember 2015 Mind, Popular Posts, Wohlfühlen
Fotolia Gleb Tarassenko

Ich sitze auf der Terrasse in der Sonne. Draussen, ohne Decke, in Fliessjacke und Jeans. Die Sonne steht tief, wärmt kaum aber doch ein bisschen. Ich blicke auf einen sattgrünen Rasen mit Gänseblümchen. Drüben bei den Nachbarn blüht eine Kirsche und rechts von mir strecken gelbe Blüten ihre feinen Blätter der Sonne entgegen. Finde den Fehler!

Verkehrte Welt

Wir schreiben das Jahr 2015 und es ist Dezember. Merkwürdig? Vielleicht nicht. Gerade las ich in der Zeitung, dass die Gradzahlen am Südpol sich aufgrund eines Sturmtiefs um 50 Grad erhöhen sollen – also nur kurz, es hätte nichts mit dem Klimawandel zu tun. Dieses Sturmtief, das sich weit über uns mit dem Hoch Christina anlegt, sei auch verantwortlich für die Überschwemmungen in Großbritannien. Soso. Worauf ich hinaus will ist dieses: dieser Dezember und dieser Jahresausklang erscheinen mir aus verschiedenen Gründen bizarr. Das Wetter ist die eine Sache, doch die andere ist ein sehr persönlicher Zustand der totalen Energielosigkeit. Die empfinde ich seit Anfang des Monats und irgendwie komme ich auch nicht aus ihr heraus.

Ahuuuuu! Der letzte Vollmond des Jahres

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Warum ist es so schwer, zu genießen?

By 24. Dezember 2015 Mind, Popular Posts
Warum es so schwer ist, zu genießen

 

Nach Regen kommt wieder Sonnenschein. Warum ist es so schwer, zu genießen?

Winterschlaf muss sich so ähnlich anfühlen. Plötzlich ist die Energie dahin, obwohl sie eben noch da war. Einfach weg, und tschüss, ich bin dann mal weg.

Ich solle doch froh darüber sein, sagen meine Freundinnen, natürlich müsse einer Anspannungs- eine Entspannungsphase folgen. Wieso ich so streng mit mir wäre? Ja, weil ich diese Ruhephase gerade überhaupt nicht brauchen kann, erwidere ich missmutig. Ich WILL doch weiter machen!

Ja, ich will auch stolz sein auf das Erreichte, will den Erfolg feiern, doch komischerweise stellt sich gar kein Gefühl von Stolz, kein Gefühl der Freude ein. Vielmehr ist da eine große Leere, ein Loch. Ich sage mir, dass es doch an der Zeit sei für Erholung,  dass ich allen Grund dazu habe nach drei Monaten full power.

Loslassen, Gelassenheit? Leichter gesagt als getan!

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Jürgen Mennel rennt. Ultramarathon.

By 9. Oktober 2015 Mind, Yoga
Jürgen Mennel Ultramarathon

Er ist so dünn und schmal, dass ich mich frage, wie er das überhaupt geschafft hat. Im Jahr 2010 ist er von Heilbronn in der Nähe von Stuttgart bis ins ferne Athen gerannt. Am Tag und in der Nacht.

Keeps going and going and going…. von Heilbronn bis nach Athen

Der Ultramarathonläufer Jürgen Mennel rennt und rennt und rennt. Wie der „Energizer“: keeps going and going and going… Bis heute hat der groß gewachsene, hagere Mann unfassbare 400.000 Kilometer in den Knochen, sein tägliches Laufpensum kann schon einmal einem Marathon entsprechen– täglich. Ist er verrückt? Ich glaube schon. Auf eine sehr ehrliche und grundgute Art und Weise.

Ich bin einer Einladung des Wirtschaftsclub Rhein-Main e.V. gefolgt und habe Jürgen Mennel live on stage erlebt. Er spricht unverkennbar schwäbisch, nicht für alle auf Anhieb so leicht zu verstehen. Sympathisch ist er,  freundlich und irgendwie immer noch wie ein kleiner Junge, dem den Schalk im Nacken sitzt. Ein Übermensch ist er nicht, zumindest rückt er sich nicht in dieses Licht. Er ist der Jürgen. Jürgen ist 55 Jahre alt, hat drei Kinder und ist verheiratet. Er arbeitet mit körperlich und geistig behinderten Kindern. Wenn er nicht gerade rennt, denke ich.

Laufen tut er, seit er neun Jahre alt ist. Später wird er verraten, was seine Schwäche ist: Schokolade und alles, was süß ist. Und Grillabende, die liebt er auch, trotzdem ihre Inhalte das Laufen am nächsten Tag nicht unbedingt einfacher machen. Read More

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Code Check -so klappt’s mit dem bewussten Lebensstil

By 27. Juli 2015 Mind, Popular Posts, Yoga
Bewusst leben Lieblingsflecken

Vor 4 Wochen erzählte mir eine Bekannte von einer neuen kostenlosen App, mit der man ganz genau sehen könne, welche Inhaltsstoffe in einem Produkt enthalten seien. Das will ich auch wissen, dachte ich, und lud sie mir postwendend herunter.

Ausreden adé – bewusst Leben leicht gemacht!

Ausschlaggebend ist der Strichcode auf der Verpackung und einmal abgelesen, spuckt die App nach einem simplen Ampelsystem innerhalb weniger Sekunden eine Bewertung aus. Rot für nicht empfehlenswert, gelb für ok, grün für sehr gut. Zusätzlich wird jeder einzelne Inhaltsstoff separat bewertet und erklärt.

Für die Berechnung des grünen und roten Anteils bei Kosmetikprodukten werden die Inhaltsstoffe in zwei Gruppen aufgeteilt:

Rote Gruppe: Das sind alle Inhaltsstoffe, die entweder mit „weniger empfehlenswert“ und „nicht empfehlenswert“ bewertet sind oder aus Bestandteilen der Ölpalme hergestellt sind oder sein können.

Die zweite Gruppe ist die grüne Gruppe, zu der alle Inhaltsstoffe zählen, die die Bewertungen „eingeschränkt empfehlenswert“, „empfehlenswert“, „nicht bewertet“ oder „nur Einzelfallbewertung möglich“ tragen.

Frauen können zum Beispiel besonders auf den Hormongehalt eines Produkts achten. Menschen mit Allergien können mit einem Click erkennen, auf welche Produkte sie besser verzichten. Alle, die etwas für die Umwelt tun wollen, lassen die Finger von Produkten mit Palmöl. Easy! Und es fühlt sich guuuuut an!

Code Check auf den Lieblingsflecken

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Mit gutem Gewissen einkaufen

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